Sanierer helfen Flutopfern aus Bitterfeld

66.000 Euro-Spende an betroffene LMBV-Mitarbeiter bereits ausgezahlt

Berlin/Bitterfeld. Zum Weihnachtsfest haben sechs Mitarbeiter des bundeseigenen Unternehmens LMBV, die direkt selbst vom Hochwasser im August 2002 geschädigt worden waren, Geld aus einem Spendentopf ihrer LMBV-Kollegen erhalten.Dieser Spendentopf wurde von den Beschäftigten der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft gefüllt. Unter dem Motto “Mitarbeiter spenden für Mitarbeiter” haben in den zurückliegenden drei Monaten die rund 1000 Beschäftigten der LMBV zusätzlich über 66.000 Euro für von der Flut betroffene Kollegen im eigenen Unternehmen gespendet.Die Verteilung der Spenden wurde differenziert von einem Spendenverwaltungs-Ausschuss des Bergbausanierungsunternehmens, der unter externer Leitung von Klaus Suchantke (Geschäftsführer des Initiativkreises Bitterfeld/Wolfen e.V.) und mit Vertretern des Betriebsrates und des Unternehmens tagte, beschlossen. Dabei wurden die bereits von den Betroffenen ermittelten Schäden und bereits erhaltene Hilfen und Versicherungsleistungen berücksichtigt und in Anlehnung an die im Landkreis Bitterfeld übliche Verfahrensweise ausgezahlt, nach der maximal bis 80 Prozent des Schadens ausgeglichen werden. Die ausgezahlten Beträge werden auch zur Registrierung beim Spendenbeauftragten im Landkreis Bitterfeld übermittelt.

Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Jürgen Wingefeld lobte die Spendenfreudigkeit: "Ich begrüße die außerordentliche Spendenbereitschaft der Mitarbeiter als Hilfe zur Selbsthilfe für die Flutopfer. Wir sind stolz auf das Sammelergebnis."

Die LMBV, die Projektträgerin der Bergbausanierung im Osten Deutschlands, unterhält vier regionale Sanierungsbereiche, darunter in Bitterfeld, Espenhain, Hoyerswerda und Brieske-Senftenberg.

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