Start für Erschließung des Industrie- u. Gewerbeparks Espenhain

Espenhain - Der EU-Kommisar Michael Barnier und der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt nehmen am 31. Oktober 2002 zusammen mit dem Espenhainer Bürgermeister Jürgen Frisch und dem LMBV-Chef Dr. Mahmut Kuyumcu den ersten Spatenstich zur Erschließung des 1. Bauabschnittes des künftigen Industrieparks Espenhain vor.

Der geplante Industrie- und Gewerbepark entsteht auf der Fläche des ehemaligen Braunkohle-Veredlungsstandortes. Der Altindustriestandort Espenhain wurde in den Jahren 1937 bis 1942 errichtet und umfasst eine Fläche von 248 Hektar. Die Produktionsanlagen (je zwei Kraftwerke, Brikettfabriken, Schwelereien sowie dazugehörige Nebenanlagen) wurden in den Jahren 1990 bis 1996 schrittweise stillgelegt. Mehr als zwei Drittel der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen (Abbruch, Demontage und Verschrottung baulicher Anlagen, Beseitigung ökologischer Altlasten) sind inzwischen realisiert. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich bis zum Jahr 2006 beendet sein.

Mit der Neuerschließung des ersten Bauabschnittes auf einer Fläche von 64 Hektar, die voraus-sichtlich bis zum Jahr 2005 abgeschlossen sein wird, erhält der traditionsreiche Industriestandort eine moderne und nachhaltige Infrastruktur. Der Freistaat Sachsen fördert diese Investitionen mit 90 Prozent - das sind 15 Millionen Euro. Die Gemeinde Espenhain beteiligt sich mit 10 Prozent an den nicht mit GA-Mitteln gedeckten Kosten.

Das sichert nicht nur die Zukunft an diesem Standort, sondern erfüllt und honoriert auch das Vertrauen der 23 Unternehmen, die sich bereits seit Anfang der neunziger Jahre hier angesiedelt haben und gegenwärtig insgesamt 490 Mitarbeiter beschäftigen.

Der 1. Spatenstich zur Erschließung des ersten Bauabschnittes findet am 31. Oktober 2002 um 13.30 Uhr unmittelbar hinter der Einfahrt zum Industrie- und Gewerbepark Espenhain, direkt an der B 95, statt. Daran anschließend erfolgt am Aussichtspunkt des Tagebaus Zwenkau (B 186 Richtung Markranstädt, gegenüber der Abfahrt Zitzschen) die Besichtigung und ein Informationsgespräch zum Sanierungstagbau.

Karin Franke LMBVLB Westsachsen/Thüringen
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