LMBV vergibt Drei-Jahres-Auftrag an IT-Dienstleister gedas

Berlin. Einen IT-Dienstleistungsauftrag mit einem Volumen von 13,2 Mio. Euro unterzeichneten am 08.07.2002 die Geschäftsführer der gedas deutschland GmbH und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) in Berlin. Der Dienstleistungsvertrag sieht den Bezug von IT-Leistungen für den Zeitraum vom 01.01.2003 bis zum 31.12.2005 für die Sanierungs- und Ingenieurgesellschaft LMBV vor. Der Vertrag sichert eine effiziente IT-Ausstattung der LMBV in den kommenden Jahren.

Die LMBV ist ein bundeseigenes Unternehmen. Das Unternehmen ist zuständig für die Sanierung der stillgelegten ostdeutschen Braunkohletagebaue. Die Kosten der Braunkohlesanierung werden zwischen Bund und Ländern im Verhältnis 75 : 25 geteilt. Dies betrifft für das Lausitzer Revier die Bundesländer Brandenburg und Sachsen, für das Mitteldeutsche Revier die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die LMBV als bergrechtlich Verpflichtete nimmt die Aufgaben als Projektträger wahr und beauftragt Dritte mit der Durchführung der Sanierungsmaßnahmen. Anteilseigner der LMBV ist zu 100% die Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das BMF. Die LMBV ist seit 1995 institutioneller Zuwendungsempfänger des Bundes. Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Dr. Mahmut Kuyumcu (Vorsitzender), Friedo Ulpts und Jürgen Wingefeld.

Die gedas AG, einer der führenden internationalen Informationstechnologie-Dienstleister für die Automobil- und Fertigungsindustrie, entwickelt, implementiert und betreibt individuelle IT-Lösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen beim Kunden. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Volkswagen AG wurde 1983 in Berlin gegründet und ist inzwischen mit 55 Standorten in 14 Ländern präsent. Im Jahr 2001 erzielten die rund 5.000 gedas Mitarbeiter weltweite Umsatzerlöse von 628 Mio. Euro und somit einen 27-prozentigen Zuwachs zum Vorjahr (493 Mio. Euro).

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