Zur Situation der Lausitzer Grubenbahn

Hoyerswerda. Der Betrieb der Lausitzer Grubenbahn konnte in den vergangenen zwei Jahren durch Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit gesichert werden. Leider ist es nicht gelungen, die Randbedingungen so zu gestalten, dass ein Weiterbetrieb der Lausitzer Grubenbahn langfristig möglich ist.

Eine Variantenuntersuchung führte ebenfalls nicht zum Erfolg.

Im Ergebnis dessen wird nun in Übereinstimmung mit dem Freistaat Sachsen der Rückbau der Brücken und Gleisanlagen der Lausitzer Grubenbahn durch die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- Verwaltungsgesellschaft (LMBV) vorbereitet und noch in diesem Jahr, beginnend ab der Station Auerhahn bis Wittichenau durchgeführt.

Damit ist die LMBV nicht mehr in der Lage anfallende Kosten für die notwendige Sanierung von Gleisanlagen als Voraussetzung eines gefahrlosen Weiterbetriebes mit der notwendigen bergrechtlichen Zustimmung aus Bergbausanierungsmitteln zu tragen.

Ein Weiterbetrieb der Lausitzer Grubenbahn mit einer veränderten Variante wäre nur dann möglich, wenn rechtzeitig, noch vor Saisoneröffnung 2001, ein Trägerwechsel oder die Übernahme durch einen Investor erfolgen würde.

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