Sprengung der Schornsteine des Kraftwerkes Brieske erfolgt am 24. Juni 2000

Brieske/Senftenberg. Mit der Netztrennung des Kraftwerkes Brieske und der Auskohlung des LMBV-Tagebaus Meuro (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) ging Ende 1999 die rund 150jährige Geschichte des Braunkohlenbergbaus um Senftenberg zu Ende.

Im Zuge des Rückbaus der Anlagen des Kraftwerkes Brieske erfolgt am 24. Juni 2000 zwischen 12:30 und 13:00 Uhr die Sprengung der Schornsteine.

Die 1962 errichteten Stahlbeton-Schornsteine sind 140 m hoch und haben ein Gewicht von je 2936 t.

Die Sprengung erfolgt mit Sprengstoff vom Typ Gelamon. Die ca. 40 kg Sprengstoff verteilen sich dabei auf rund 200 Bohrlöcher an den beiden Schornsteinen. Um die Aufprallerschütterungen zu minimieren, werden die Schornsteine in einem Zeitabstand von 5 Sekunden gesprengt.

Die LMBV gibt allen Interessierten die Möglichkeit, die Sprengung von einem Standort außerhalb der festgelegten Sicherheitslinie zu verfolgen.

Der Standort ist ab der Wache 2 (Briesker-Str.) ausgeschildert (Fußweg ca. 20 Minuten).Fahrzeuge sind außerhalb des LMBV-Geländes abzustellen. Die Wache wird ab 12:00 Uhr bis nach der Sprengung geschlossen. Die Sprengung wird durch akustische Signale wie folgt angekündigt:

- langer Signalton „Achtung, es wird gesprengt!“
- zwei kurze Signaltöne „Achtung, es wird gezündet1”
- Sprengung
- drei kurze Signaltöne „Sprengung beendet!“

Die LMBV weist darauf hin, daß auch nach Beendigung der Sprengarbeiten das Betreten der Baustelle nicht gestattet ist.

Hinweis für die Redaktionen der Medien:

Die beteiligten Firmen, die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) als Projektträger und die BUL Sachsen, als Auftragnehmer für den Abriss der Kraftwerksanlagen, geben zusätzlich interessierten Medienvertretern die Möglichkeit, nach Voranmeldung bis 22.06.2000 unter oben genannter Telefon- bzw. Fax-Nummer,

am 24.06.2000 um 11:00 (Treffpunkt Wache 2),

sich ein eigenes Bild bzw. Aufnahmen von den Vorbereitungsarbeiten zu machen.

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