Flächenbilanz der Braunkohlesanierung auf positivem Wege

Berlin. Rund ein Drittel der vormaligen Bergbauflächen in ostdeutschen Braunkohlerevieren in der Verantwortung der LMBV mbH sind per Jahresende 1998 bereits saniert. Dies sind rund 27.200 Hektar Fläche entsprechend der jüngsten Flächenbilanz des Unternehmens zum Stichtag 31.12.1998.

Im Grundeigentum der LMBV mbH befinden sich insgesamt noch ca. 86.000 Hektar unter-schiedlichster Flächen. Dies entspricht einem Areal mit gedachten Seitenlängen von ca. 75 Ki-lometern Länge und 12 Kilometer Breite in der Größe des gesamten Ruhrreviers. Davon befinden sich gegenwärtig rund 58.800 Hektar (dies entspricht 68 Prozent des Grundeigentums) in der Sanierung bzw. sind zukünftig noch zu gestalten. Von der gesamten zu verwaltenden Fläche sind rund 10.000 Hektar an verschiedene Nutzer bereits verpachtet und 4.500 Hektar anderweitig vom Unternehmen verwertet worden.

Die Nutzung des Flächenbestandes der LMBV, ein mittelbares Bundesunternehmen, strukturiert sich zur Zeit wie folgt:

• 43 Prozent Betriebsflächen
• 22 Prozent Forstwirtschaftliche Flächen
• 15 Prozent Landwirtschaftliche Flächen
• 8 Prozent Wasserflächen
• 5 Prozent Gewerbeflächen
• 4 Prozent sonstige Flächen
• 3 Prozent Verkehrsflächen

Entsprechend den regionalen Sanierungsplanungen werden sich diese Flächen nach Abschluß der Sanierung voraussichtlich in etwa gleichen Teilen als Forstwirtschaftliche, Landwirtschaftliche und Wasserflächen darstellen. Darüber hinaus werden rund 2500 Hektar als Industrie- und Gewerbeflächen wieder nutzbar gemacht.

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