Medieneinladung - Vorläufiger Abschluss der Neuerschließungsarbeiten im Industrie- und Gewerbepark Espenhain - Nnachhaltige Infrastruktur sichert Zukunft

Leipzig/Espenhain. Vor fast genau sechs Jahren erfolgte der Start zur Neuerschließung des alten Industriestandortes Espenhain. Auf rund 66 Hektar Fläche wurden seitdem in zwei Bauabschnitten folgende Leistungen realisiert:
  • Neubau von über 17 Kilometer Straßen, Trink- und Abwasserleitungen 
  • Einbringen von entsprechendem Straßenbegleitgrün 
  • Errichtung der dazugehörigen Straßenbeleuchtung 
  • Sanierung Haldendurchlass und 
  • Errichtung Regenwasserrückhaltebecken 
  • Bau des Anschlusses an die Staatsstraße 48 (nach Kitzscher) 
Insgesamt wurden dafür mehr als 17 Millionen Euro aus GA-Mitteln zur Verfügung gestellt. 

Grundlage der Arbeiten bildete ein städtebaulicher Rahmenvertrag zwischen LMBV, Gemeinde Espenhain, Abwasserzweckverband Espenhain und Zweckverband Wasser/Abwasser Bornaer Land, in dem die LMBV als Geschäftsbesorger für die Kommune fungierte. 

Diese Arbeiten haben nicht nur die Zukunft für diesem Standort gesichert sondern auch das Vertrauen von über 20 Unternehmen honoriert, die sich bereits seit Anfang der 90er Jahre hier angesiedelt haben. Im Zentrum des Wirtschaftsraumes Mitteldeutschland verfügt der Industrie- und Gewerbepark Espenhain heute über einen guten Bundesstraßen- und Autobahnanschluss, liegt nahe dem Flughafen Leipzig/Halle und in Nachbarschaft zu etablierten Wirtschaftsstandorten (Automobilindustrie, Energieversorgung, Chemieindustrie). 

Mit der Fertigstellung des letzten Straßenabschnittes finden die Erschließungsarbeiten nun einen vorläufigen Abschluss. Dies ist Anlass das Erreichte zu würdigen. Dazu ist am 10. September 2008 ab 14 Uhr eine kleiner Festakt im Bereich der ehemaligen Schaltwarte geplant. Dieser Anlass wird auch genutzt, für die neu geschaffene Anbindung an die Staatsstraße 48 die Straßenbezeichnung „Werner-von-Boie-Straße“ einzuführen. Damit sollen die Verdienste von Prof. Dr.-Ing. Werner Boie als Pionier der Kraftwerkstechnik und sein spezielles Wirken am Standort Espenhain gewürdigt werden.

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