Bis zum Frühjahr 2011 entsteht der Bergbau-Technik-Park an der A38 auch mit Unterstützung der Projektträgerin LMBV

Leipzig. Am 28. Mai 2010 ist Baustart für den Bergbau-Technik-Park im Sanierungsgebiet des ehemaligen Tagebaus Espenhain. Auf ca. 5 Hektar Fläche wird eine Mini-Tagebaulandschaft gestaltet. Das Zentrum bilden die beiden Tagebaugroßgeräte – der  Schaufelradbagger  1547 und  der  Bandabsetzer 1115. Bis  zum  Frühjahr 2011 entsteht hier ein weiteres touristisches Highlight im Leipziger Neuseenland.

Die Maßnahme umfasst die medientechnische Erschließung (Trinkwasser, Abwasser, Elektroenergie) sowie die erdbautechnische Flächensanierung und Geländefeinprofilierung, den Auftrag von Mutterboden, die Erstellung eines inneren Wegesystems und Parkplatzbau, Zaunbau, Spezialbetonbau (Kaverne), Stahlbau und die Aufstellung von Bergbausachzeugen.

In diesem Zusammenhang sind u. a. Massenbewegungen von ca. 12.000 Kubikmeter erforderlich;  rund 5.700 Meter Straßen/Wege werden errichtet. Als landschaftspflegerische Maßnahme erfolgt im Herbst eine Teilbepflanzung des Areals mit etwa 3000 Bäumen und Sträuchern. 

Die Umsetzung und Finanzierung des Vorhabens erfolgt im Rahmen der Grund- und erweiterten Sanierung (§ 2 und 4-Maßnahme) des IV. Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung. Die Gesamtkosten betragen rund 1,2 Millionen Euro (§ 2 ca. 410.000 Euro und § 4 ca. 775.000 Euro (dav. 10 % Eigenanteil des Vereins BTP e. V.). Bauherr der Maßnahme ist der Verein Bergbau-Technik-Park e. V., Projektträgerin ist die LMBV. Das Bauvorhaben wurde von Seecon Ingenieure GmbH, Leipzig, geplant und wird durch die Finsterwalder Bau Union GmbH, Sonnewalde, realisiert.

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