Einladung zur Inbetriebnahme der Flutungsanlage zur Neißewasserüberleitung in das Lausitzer Seenland

Hoyerswerda. Für die Flutung von Restseen im Lausitzer Seenland stellt die Lausitzer Neiße eine wichtige Stützfunktion zur Komplementierung der notwendigen Wassermengen aus der Spree und Schwarzen Elster dar.

Im Ergebnis gemeinsamer Bemühungen aller Beteiligten kann auf der Grundlage des durch das Regierungspräsidium Dresden erteilten Planfeststellungsbeschlusses Spreetal/Neißewasserüberleitung vom 2. Dezember 2002 Neißewasser auch zur Flutung von Tagebaurestseen im Lausitzer Seenland verwendet werden. Eine Besonderheit des Verfahrens war die erforderliche Beteiligung der Republik Polen.

Die Baumaßnahmen zur Neißewasserüberleitung von der Pumpstation Steinbach über Verteilerbauwerke, offene Gräben und Fließgewässer sind bereits fertiggestellt, so dass der Funktionstest mit Wasser Ende September abgeschlossen werden kann.

Mit der Genehmigung zum Probelauf kann die Anlage nun in Betrieb gehen.

Zur feierlichen Inbetriebnahme der Flutungsanlage zur Neißewasserüberleitung laden wir einen Vertreter der Redaktion

am 10. Oktober 2005 um 14:00 Uhr
an den Quellteich in Quolsdorf

recht herzlich ein und würden uns freuen, wenn auch Ihre Redaktion bei der Inbetriebnahme vor Ort vertreten ist.

Nachfolgender Veranstaltungsablauf ist vorgesehen:

14:00 Uhr Begrüßung durch den Vorsitzenden der Geschäftsführung der LMBV, Herrn Dr. Kuyumcu

14:10 Uhr Grußwort durch den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Herrn Jurk

14:20 Uhr Grußwort durch den Ministerialdirigenten im Bundesfinanzministerium, Herrn Leber

14:30 Uhr Technische Erläuterung der Flutungsanlage durch den Leiter des Sanierungsbereiches Ostsachsen der LMBV, Herrn Illing

14:40 Uhr Gemeinsame Inbetriebnahme der Anlage und „Wasser Marsch“

15.00 Uhr Angebot zur Befahrung zur Pumpstation bei Steinbach, Nähe der Wasserentnahmestelle von der Neiße

16:00 Uhr Ende der Veranstaltung

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