LMBV-Chef Kuyumcu soll Kanzler ins Ausland begleiten

Weißwasser. "Wo immer der Bundeskanzler am 8. Februar 2005 in Weißwasser aufkreuzte - die jeweiligen Gastgeber gaben sich alle Mühe, beim Regierungschef nicht in Vergessenheit zu geraten. Dafür sorgt eine Reihe von Erinnerungsstücken, die Gerhard Schröder während seiner vierstündigen Tour durch die Stadt bekam. Zum Abschluss des Besuchs machte der Regierungschef noch Bekanntschaft mit der Heiligen Barbara."* Die Schutzpatronin auch der Samierungsbergleute bekam er als Zinnfigur, außerdem seltene Granit-Steine aus dem Lausitzer Revier. Als Übergebender fungierte hier Mahmut Kuyumcu, LMBV- Chef, der den Gästen das künftige Lausitzer Seenland vorstellte.

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat den LMBV-Geschäftsführer der  eingeladen, ihn auf Auslandsreisen zu begleiten. Dr. Mahmut Kuyumcu könne dabei Bergbaureviere kennen lernen und das Wissen der LMBV bei der Sanierung solcher Regionen anbieten. Das erklärte Schröder in dieser Woche in Weißwasser. Die bundeseigene LMBV will verstärkt international aktiv werden, kündigte dort Kuyumcu an. Bei der Sanierung des Lausitzer und des Leipziger Braunkohlereviers seien Erfahrungen gemacht worden, die auch andere Länder nutzen könnten. Als Beispiele nannte der Vorsitzende der LMBV-Geschäftsführung die Länder Russland, Polen und Tschechien. Für den September dieses Jahres plant die LMBV eine internationale Sanierungskonferenz. Für diese übernimmt der Bundeskanzler die Schirmherrschaft.  *Zitiert aus Sächsischer Zeitung vom 11.02.2005

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