Flutungsrohrleitung von der Neiße in den Berzdorfer See durch steigenden Wasserstand planmäßig um 50 Meter gekürzt

Flutungsanlage geht heute ab 10:00 Uhr wieder in Betrieb

Hoyerswerda/Görlitz. Die Flutungsrohrleitung von der Neiße in den Berzdorfer See wurde planmäßig gekürzt. Durch die erhöhte Wasserführung der Lausitzer Neiße seit Mitte November 2004 konnten in diesem Zeitraum über die Neiße-Flutungsanlage ca. acht Millionen Kubikmeter Wasser in den Berzdorfer See fließen. Damit hat der Berzdorfer See eine Wasserfläche von ca. 330 Hektar erreicht. Um einen weiteren sicheren Flutungsbetrieb der Pontonanlage zu garantieren, wurde vom 03.01. bis 05.01.2005 im Auftrag der LMBV durch die Firma Jaeger Umwelttechnik GmbH + Co KG eine Verkürzung der Flutungsrohrleitung um 50 Meter vorgenommen. Aufgrund des ansteigenden Pegels in der Neiße werden diese Baumaßnahmen vorzeitig abgeschlossen, so dass bereits heute ab 10:00 Uhr die Flutung aus der Neiße wieder anlaufen und auf die maximale Flutungskapazität von 10 Kubikmeter in der Sekunde gefahren werden kann.

Aus der Pließnitz konnte im Zeitraum November und Dezember 2004 ebenfalls für die Flutung ca. 1,6 Millionen Kubikmeter Wasser entnommen werden. Damit ist die Wassermenge im Berzdorfer See auf 41,4 Millionen Kubikmeter angestiegen und erreicht somit eine Tiefe von 25 Meter.

Der rasche Wasseranstieg im See führt aber auch dazu, dass die Böschungen einer hohen Belastung ausgesetzt sind. Die LMBV weist in diesem Zusammenhang auf die erhöhte Rutschungsgefahr hin. Zur eigenen Sicherheit sind die vorhandenen Warnschilder unbedingt zu beachten. Ein Betreten der Böschungsbereiche ist lebensgefährlich!

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