Ministerin Wernicke schließt Dichtwand

Braunsbedra. Die Abstromsicherung Nord Addinol für den kontaminierten Grundwasser-strom zwischen Addinolstandort und dem zukünftigen Geiseltalsee ist fertiggestellt. Am 29. Januar 2004 schloss Ministerin Wernicke symbolisch die Dichtwand. Damit wurde ein zwei-jähriges Bauvorhaben abgeschlossen, die Kosten von 4,7 Millionen Euro trägt das Land Sachsen-Anhalt.

Die Abstromsicherung Nord Addinol besteht aus einer 800 Meter langen und bis 40 Meter tiefen und 0,6 Meter breiten Dichtwand, die den entstehenden Geiseltalsee vor belastetem Grundwasser aus dem Addinol-Gelände schützt. Die Dichtwand hat eine Lebensdauer von ungefähr 20 bis 30 Jahre. Zum Projekt gehören außer der Dichtwand noch eine Drainage sowie eine Wasseraufbereitungsanlage. Die Drainage sammelt an der Dichtwand das belastete Grundwasser und leitet es zu der Aufbereitungsanlage. Das gereinigte Wasser wird in den so genannten Leiha-Stummel, einen Bach, abgeleitet.

Gesamtprojektleitung und Refinanzierung:
Landesanstalt für Altlastenfreistellung des Landes Sachsen-Anhalt

Projektträger:
Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft

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