Erste Hilfe für belastete Wudritz angelaufen – LMBV-Sofortprogramm für Eisen-Barriere greift schrittweise

Senftenberg/Groß Radden. Der zuständige Wasser- und Bodenverband „Calauer Oberland“ (WBVOC) hat mit Unterstützung der LMBV mit der Entschlammung der Wudritz, eines Zuflusses zur Spree in der Nähe des Autobahndreiecks Spreewald an der BAB 13 bei Groß Radden begonnen. Die LMBV hatte dazu im Vorfeld mit dem Verband eine vertragliche Vereinbarung zur „Übernahme der altbergbaubedingten Mehrkosten“ abgeschlossen. Seit dem 26.03.2013 wird mit einem Schreitbagger des Wasser- und Bodenverbandes direkt im bzw. aus dem Fließ Wudritz natürlicher Schlamm mit Eisenanteilen entnommen und an den Randflächen in Abstimmung mit den Eigentümern abgelegt und nach Trocknung dann verbracht.

Insgesamt wird die Wudritz in den kommenden zwei Wochen auf insgesamt 12.400 Meter Länge beräumt. Erwartet werden bis zu 24.000 Kubikmeter Baggergut, d. h. organischer Schlamm mit einem Eisenhydroxid-Anteil. Dieser Aushub schrumpft nach Trocknung noch auf ca. 8.000 bis 10.000 Kubikmeter. Gemeinsames Ziel ist, die Wudritz-Beräumung bis zum 19. April 2013 bis ran an den Naturhafen Ragow abzuschließen. Anschließend soll mit einer anderen Technologie auch noch der Bereich des Naturhafens Ragow entschlammt werden. In den zurückliegenden Wochen hatten bereits fünf Holzungstrupps des WBVOC den Holzfreischlag entlang der Wudritz umgesetzt.

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