Grubenteichsiedlung muss weiter untersucht werden

Stadt Lauchhammer hat Anwohner der Grubenteichsiedlung informiert

Senftenberg/Lauchhammer. Am 06.06.2014 wurde der Bürgermeister der Stadt Lauchhammer Roland Pohlenz durch den verantwortlichen Referatsleiter der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung und durch Mitarbeiter der LMBV über den Arbeitsstand und über die weitere Vorgehensweise der Sanierungsmaßnahmen in Lauchhammer informiert. Ein Schwerpunkt bildete dabei Fragen der Sicherheit der Grubenteichsiedlung in Lauchhammer-West.

Im Ergebnis der bisher geführten Untersuchungen durch Gutachter und Sachverständige wurde festgestellt, dass die Gebäude der Grubenteichsiedlung aufgrund der Materialeigenschaften des anstehenden Kippenbodens sowie der teilweise stark vorgeschädigten Wohnbebauungen langfristig nicht sicher sind.

Kurzfristig hatte die LMBV als Projektträger bis zum Mai 2014 drei Filterbrunnen in der Siedlung installiert, um den Wasserspiegel auf einen durch den Sachverständigen für Geotechnik festgelegten Grundwasserstand in der Kippe abzusenken bzw. konstant zu halten. Die errichteten Filterbrunnen stellen jedoch aus o.g. Grund keine abschließende Lösung zur Sicherung der Grubenteichsiedlung dar. Die LMBV hat von den Vertretern des Bundes und vom Land Brandenburg den Auf-trag erhalten, weitere Untersuchungen durchzuführen, das lfd. Monitoring der baulichen Substanz an den einzelnen Gebäuden fortzuführen und ein tragfähiges Gesamtkonzept für eine nachhaltige Lösung „Grubenteichsiedlung“ möglichst kurzfristig vorzulegen. Das Ergebnis soll im IV. Quartal 2014 u. a. mit Vertretern des Bundes und des Landes Brandenburg und der Stadt Lauchhammer besprochen werden.

Die Anwohner wurden bereits über das Vorgehen der LMBV in Abstimmung mit den Verantwortlichen der Stadt Lauchhammer hinsichtlich der eingeleiteten Wasserhebungsmaßnahme informiert. Zeitnah wird der begonnene Dialog mit den betroffenen Bürgern fortgeführt.

Alle Beteiligten sind sich darin einig, dass die nachhaltige Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner der Grubenteichsiedlung oberste Priorität hat.

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