LMBV: Antwort auf Anfrage zum Rundweg am Geiseltal zwischen Weinberg und Stöbnitz

Mitteldeutsche Zeitung recherchiert zur Frage von Unfällen am Geiseltal-Rundweg

Leipzig/Geiseltal. Die LMBV hat im Geiseltal in vormaligen Tagebaubereichen den Geiseltalsee geflutet. Zur Bewirtschaftung des künstlichen Gewässers wurden auch Wirtschaftswege um den Bergbaufolgesee angelegt. Die Nutzung des asphaltierten Rundweges um den Geiseltalsee basiert auf einer verkehrsrechtlichen Anordnung des Landkreises Saalekreis, Straßenverkehrsamt, Sachgebiet Verkehr. Es gilt dort die Straßenverkehrsordnung.

Über mögliche Unfallgeschehnisse im zurückliegenden Zeitraum erlangte das Unternehmen keine Kenntnis. Diesbezüglich wurde die LMBV weder von Polizei noch vom Straßenverkehrsamt informiert. Im Zusammenhang mit einer von der Verkehrsbehörde durchgeführten Straßenmarkierung im Bereich zwischen Weinberg und der Ortslage Stöbnitz wurde die LMBV angehört und hat der Ausführung zugestimmt.

Zur Kontrolle des Betretungsverbotes der für Unbefugte gesperrten Bereiche am See wurde seitens der LMBV in der Hauptsaison von Mai bis Oktober 2016 erneut täglich ein zertifiziertes Sicherheitsunternehmen beauftragt und eingesetzt. Im Rahmen der Bestreifung wurde auch die ordnungsgemäße Nutzung des Rundweges bzw. der Verschluss der Schranken und Wegesperren mit kontrolliert. Dabei wurde mit der zuständigen Polizeibehörde sowie den kommunalen Ordnungsämtern zusammengearbeitet, wo es u.a. um die Meldung von Kennzeichen unbefugter parkender PKW bzw. von Mopeds ging.

Eine explizite Kilometrierung des Weges seitens der LMBV ist nicht vorhanden. Eine hilfsweise Orientierung ist ggf. auch durch die an jedem Zugang im Rahmen der Folgenutzung errichteten Wegweiser-Schilder möglich, heißt es in einer Antwort der LMBV vom 28.10.2016 auf eine Anfrage der Mitteldeutschen Zeitung vom 24.10.2016 zu Recherchen von Unfällen am Wegeabschnitt zwischen dem Weinberg und der Ortslage Stöbnitz.

Zurück