LMBV: Einladung zur Informationsveranstaltung // Sicherungsmaßnahmen Hochkippe Borna-West

Informationsveranstaltung am 17. Mai 2018, um 18 Uhr, Bürgerhaus „Goldener Stern“, Borna

Leipzig/Borna. Am 17. Mai, 18 Uhr, lädt der Projektträger, die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), Interessierte und Anwohner zu einer Informationsveranstaltung ins Bürgerhaus „Goldener Stern“ ein. Vertreter der LMBV informieren im Beisein von Mitarbeitern der Stadtverwaltung Borna über die geplanten Sicherungsmaßnahmen an der Hochkippenböschung Borna-West.

Beginnend im August 2018 dienen diese der Untergrundverbesserung des ehemaligen Tagebauareals. Mit den Sicherungsmaßnahmen werden potenzielle geotechnische Gefährdungen wie Verflüssigungserscheinungen des Bodens oder ein Böschungsbruch verhindert.

Für diese sogenannte §3-Maßnahme gemäß Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung erfolgt eine Bodenvergütung der gesamten Hochkippen-böschung mittels Rüttelstopfverdichtung. Bei diesem Verfahren werden Säulen aus grobkörnigen Böden tief in die Kippenböschung eingebracht. Begleitet werden die Maßnahmen durch ein umfangreiches Monitoringprogramm, welches Schwingungs-, Verformungs-, Setzungs-, Lärm- und Grundwassermessungen sowie Beweissicherungen an Gebäuden umfasst.

Die Baumaßnahme ist in zwei zeitlich getrennte Bauphasen unterteilt. Bei den vorgezogenen Maßnahmen vom August 2018 bis zum I. Quartal 2019 wird die Rüttelstopfverdichtung zunächst auf einem Probefeld im mittleren Böschungsbereich durchgeführt. Anschließend erfolgt die Rüttelstopfverdichtung im gesamten Böschungsbereich von Mitte 2019 bis 2021. 

Während der gesamten Baumaßnahmen wird ein erweiterter Sperrbereich an der Hochkippenböschung eingerichtet, in dem ein Betreten und Befahren aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen wird. Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen kann der seit Oktober 2011 bestehende Sperrbereich an der Hochkippenböschung aufgehoben werden.

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