LMBV Medieneinladung: Freigabe der Pylonbrücke und der Wegeverbindung zwischen Markkleeberg und Gaschwitz

Pressetermin: Feierliche Einweihung und Inbetriebnahme am 23. Mai um 13:00 Uhr

Leipzig/Markkleeberg. Am Dienstag, dem 23. Mai wird die neue Pylonbrücke offiziell freigegeben. Medienvertreter laden wir zu diesem Termin herzlich ein. Der Treffpunkt liegt auf der Gaschwitzer/Markkleeberger Seite.

Im Juni 2015 begannen die Arbeiten zur Errichtung der auch architektonisch eindrucksvollen Pylonbrücke, welche mit einer Spannweite von 63 m und einer Höhe von 33 m über die Bundesstraße 2 führt. Parallel dazu wurde das Hauptwirtschaftswegenetz von mehr als einem Kilometer Länge vervollständigt. Mit der Fertigstellung dieser Maßnahme wurde ein wesentlicher Meilenstein bei der Wiederherstellung historischer Wegeverbindungen umgesetzt.

Finanziert wurde die Brückenbaumaßnahme über den § 2 des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung im Rahmen der Wiedernutzbarmachung des Tagebaus Espenhain. Gemäß einer Vereinbarung zwischen LMBV, Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) und der Stadt Markkleeberg aus dem Jahr 2012 erfolgte die Planung, Ausschreibung, Vergabe der Bauleistung sowie Bauüberwachung durch das LASuV als den künftigen Baulastträger für das Brückenbauwerk. Die LMBV hat die Kosten für Planung und Errichtung des Brückenbauwerks einschließlich der Wegeanschlüsse getragen.

Hintergrund
Im Rahmen der bergbaulichen Grundsanierungsverpflichtung nach § 2 des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung ist zur verkehrstechnischen Erschließung der Bergbaufolgelandschaft des Tagebaus Espenhain ein funktionsfähiges und der öffentlichen Sicherheit Rechnung tragendes Wegenetz wiederherzustellen. Die historischen Straßen- und Wegebeziehungen in West-Ost-Richtung wurden durch den Betrieb des Tagebaus Espenhain überbaggert.

Zur Wiederherstellung der vorbergbaulichen Ost-West-Verbindung zwischen der Ortslage Gaschwitz und Markkleeberg waren Brücken- und Wegebaumaßnahmen vom Ortsrand Gaschwitz (Pleißebrücke) bis zum Seerundweg Markkleeberger See erforderlich. Die Anbindung in West-Ost-Richtung konnte aufgrund der parallelen Linienführung der verlegten Pleiße und der B2/95 nur über Brückenbauwerke realisiert werden.

Als erste Teilmaßnahme wurde im Jahr 2014 die Instandsetzung der Brücke über die Pleiße (Baujahr 1985) in Verlängerung der Cröbernschen Straße abgeschlossen. Der Neubau des Brückenbauwerks zur Querung der B 2/B 95 folgte als zweite Teilmaßnahme. Als letzter Schritt erfolgte der Wegebau zur Anbindung an den bereits bestehenden Rundweg um den Markkleeberger See.

Zurück