LMBV: Sanierungsschiff geht auf Jungfernfahrt - Medieneinladung

Offizielle Vorstellung und Schiffstaufe des Gewässerbehandlungsschiffes

Senftenberg/Partwitzer See. Am 2. September 2016 wird das LMBV-eigene Sanierungsschiff am Partwitzer See nach knapp einjähriger Bauzeit geweiht. Hierzu laden wir Medienvertreter herzlich ein, dabei zu sein. Die Namens-Taufe des Gewässerbehandlungsschiffes beginnt um 11:00 Uhr an der Einsatzstelle nahe dem Barbara-Kanal im Beisein des sächsischen Staatsministers Martin Dulig (SMWA). Anschließend begibt sich das Schiff auf Jungfernfahrt. Für Medienvertreter besteht im Anschluss ebenfalls die Möglichkeit einer kurzen See-Tour.

Für Ihre Teilnahme bitten wir Sie um Anmeldung bis Mittwoch, 31. August 2016, 14:00 Uhr (stefanie.klein@lmbv.de). Eine Anfahrtsskizze ist beigefügt.

Hintergrund: Zur zielgerichteten Entwicklung der Wasserbeschaffenheit in den Bergbaufolgeseen liegen Wasserbehandlungskonzepte vor, die regelmäßig fortgeschrieben werden. Neben der Flutung der Restlöcher mit Fremdwasser werden auch alkalische Substanzen zur Konditionierung von bergbaulich beeinflusstem Wasser eingesetzt. Dies geschieht schon seit langem mittels stationärer Wasserbehandlungsanlagen, in denen Wasserströme neutralisiert werden. Seit 2002 sind auch Konditionierungsanlagen in Form von kleinen Sanierungsschiffen in der Lausitz im Einsatz. Das Grundkonzept eines LMBV-eigenen Gewässerbehandlungsschiffes wurde frühzeitig vom damaligen Chefingenieur Klaus Zschiedrich und seinen Mitarbeitern entwickelt.

Bereits in der Flutungs- und Wasserbehandlungskonzeption aus dem Jahr 2007 wurde der Einsatz von Sanierungsschiffen im Kerngebiet des Lausitzer Seenlandes (erweiterte Restlochkette) zur Gewässergüteverbesserung favorisiert. Nach erfolgreicher Planung und knapp einjähriger Bauzeit des Schiffsverbundes in der Werft Hermann Barthel in Derben sowie ersten Testfahrten auf der Elbe wurde die mobile Wasserbehandlungsanlage Mitte August in die Lausitz transportiert und ist nun einsatzbereit. Das Schubschiff inklusive zwei antriebslosen Schubleichtern wird künftig im Lausitzer Seeland zwischen Senftenberg bis Klein Partwitz zur Verbesserung der Wasserqualität zum Einsatz kommen. Später sollen auch benachbarte Bergbaufolgeseen konditioniert werden.

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