LMBV: Vielfältige Projekte im Plan für 2015

Bergbausanierer führen anspruchsvolle Sanierungsprojekte 2015 nahtlos weiter

Senftenberg. Das Bergbausanierungsunternehmen LMBV kann 2015 auf eine zwanzigjährige im Wesentlichen erfolgreiche Geschichte des Unternehmens zurückblicken. Im Jahr 2015 werden vielfältige Sanierungsprojekte nahtlos fortgeführt und weitere Vorhaben begonnen.

In Brandenburg stehen in diesem Jahr u.a. folgende Vorhaben auf der Agenda:

  • Geplanter Baubeginn für den 4. Horizontalfilterbrunnen in der Senftenberger Vogelsiedlung.
  • Weiterführen der Rütteldruckverdichtung (RDV) zur Sicherung der gekippten Böschung am Restloch Greifenhain.
  • Errichten des Südgrabens vor Altdöbern als Komplexlösung zur Gefahrenabwehr aus dem Grundwasserwiederanstieg.
  • Weiterführen der Sanierungsarbeiten am Restloch 40 in Lauchhammer mit Beginn der Rüttelstopfverdichtung im Bereich Finsterwalder Straße.
  • Eröffnen des Tunnels am Überleiter 11 und Übergabe des Gehwegs im Tunnel an den Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg.

In Ostsachsen gibt es 2015 folgende LMBV-Vorhaben:

  • Fertigstellen der Ufersicherung mittels Steinschüttung entlang der ehemaligen Ortslage Deutsch-Ossig am Berzdorfer See.
  • Beginnen der nachhaltigen Gewässergüteverbesserung des Scheibesees.
  • Weiterführen der Rütteldruckverdichtung an den Ufern am Knappensee.
  • Fertigstellen der Verdichtungsleistungen in den unmittelbar an die Ostböschung angrenzenden Bereichen am Silbersee und saisonale Freigabe des Strandes Juni bis September 2015.

In Westsachsen sind in diesem Jahr neben der Teilfreigabe zur Zwischennutzung Zwenkauer See – voraussichtlich am 9. Mai 2015 – u.a. folgende Vorhaben eingeordnet:

  • Neubau einer Brücke über die B 2 (BW 34) einschließlich der Medienumverlegung als Lückenschluss zwischen dem Cospudener und dem Markkleeberger See. Die Brücke mit einer Spannweite von 64 Meter wird als Pylonbauwerk bei einer Höhe von 34 Metern errichtet.
  • Rückbau der 110-kV–Freileitung von Schaltwarte Espenhain bis zum Tagebau Espenhain und 6-kV–Freileitung Randriegel Ost erfolgt auf einer Länge von 6,8 km. Es handelt sich um eine Stahlgittermastdoppelfreileitung. Insgesamt sind 29 Masten (Trag-, Winkel- und Abspannmasten)  und zwei Portale zu demontieren. Die Trassenlänge der 6-kV-Freileitung beträgt 5,5 km. Hier erfolgt der Rückbau von 62 Stahlgitter-/Beton- und Holzmasten.
  • Baugrundvergütung und fortführende Arbeiten zum Bau des Harthkanals zwischen Zwenkauer See und Cospudener See: Es erfolgt auf einer Fläche von rund 70.000 m² die Errichtung von 14.000 Rüttelstopfsäulen in 19 bis 25 Meter Tiefe. Zusätzlich werden 3.400 Kiesbohrpfähle mit einer Tiefe von 19 Meter abgeteuft.
  • In Delitzsch und den zugehörigen Ortsteilen erfolgt die bauliche Sicherung von 16 Gebäuden durch Drainage bzw. den Einbau von Weißer oder Schwarzer Wanne zum Schutz vor dem ansteigenden Grundwasser.

In Sachsen-Anhalt stehen folgende LMBV-Vorhaben auf der Agenda:

  • Beginn der Rütteldruck bzw. Rüttelstopfarbeiten an den Uferbereichen des Concordiasees. Es werden jeweils zwei Rütteldämme mit einer Länge in Summe von 1.200 Meter an der Südwestböschung und 2.700 Meter an der Ostböschung in einer Breite von jeweils 40 Meter errichtet. Im Vorfeld erfolgt die Errichtung einer Zufahrt als Baustraße auf einer Länge von 1.700 Meter.
  • Versatzmaßnahmen zur abschließenden Verwahrung von ca. 170 Filterbrunnen am Geiseltalsee.
  • Bauliches Sichern von 15 Gebäuden im Landkreis Wittenberg gegen das ansteigende Grundwasser durch das Errichten von Drainagen, Kellerverfüllungen oder den Einbau von Weißen Wannen.

In Thüringen sind folgende wesentliche Maßnahmen eigeordnet:

  • In den Ortslagen Wintersdorf und Mumsdorf sind bauliche Sicherungen von Gebäuden gegen aufsteigendes Grundwasser geplant. Als technische Lösungen erfolgen der Rückbau/Kellerverfüllung inkl. Ersatzneubau für Medien oder der Einbau von Weißen bzw. Schwarzen Wannen.
  • Die Planungsarbeiten im Bereich Rositz/Schelditz werden weitergeführt.

2015 wird das Unternehmen LMBV auch sein zwanzigjähriges Bestehen begehen. Dafür ist am 4. September 2015 ein Zusammentreffen von Politik, Verwaltung und LMBV-Belegschaft in einem würdigen Rahmen in Vorbereitung.

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