TMUEN: Bund und Land einig bei gemeins. Finanzieren und Sanieren Rositzer Altlasten

LMBV-Luftbild: Rositz - ehemaliges Betriebsgelände DEA
LMBV-Luftbild: Rositz - ehemaliges Betriebsgelände DEA

Vertragsunterzeichnung mit Thüringer Umweltministerin Siegesmund, LEG-Geschäftsführer sowie LMBV-Geschäftsführung geplant - Medienöffentlicher Termin

Erfurt/Rositz. Für das deutschlandweit beispiellose Altlastenprojekt Rositz-Schelditz ist eine Lösung gefunden, hat das TMUEN auf seiner Webseite angekündigt. Die bundeseigene Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) und der Freistaat Thüringen haben sich demnach auf die gemeinsame Finanzierung und Sanierung des Areals geeinigt.

Eine entsprechende Vereinbarung werden am 16. Februar 2018 LEG-Geschäftsführer Andreas Krey sowie LMBV-Geschäftsführern Klaus Zschiedrich und Dr. Hans-Dieter Meyer im Beisein der Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund unterzeichnen.

Das Übereinkommen berücksichtigte den Ankauf nicht mehr nutzbarer Immobilien durch die LEG Thüringen, die damit auch die Sanierungsverantwortung übernimmt. Acht private Wohnhäuser, ein ehemaliges Gewerbeobjekt und ein Wohnblock der Wohnbaugesellschaft Rositz sind durch den Anstieg von kontaminiertem Grundwasser mit Schadstoffen belastet.

Die drei Kooperationspartner werden im Rahmen des Presse-Termins Details zu den Sanierungsplänen vorstellen. Es besteht die Möglichkeit, im Vorfeld Kontakt zu Betroffenen aufzunehmen.

Die Vermittlung von Anfragen übernimmt die Bürgerinitiative Rositz-Schelditz: Vorsitzender Jürgen Dobmaier, Tel: 034498 40023, Mobil: 0162 – 69 00 902 Sprecher Lothar Schumann, Tel: 034498 884235, Mobil: 0152 - 08 78 84 99

Teil 1 – Bildtermin vor Ort (Dauer ca. 30 Minuten)

Zeit: Freitag, 16. Februar 2018, um 9:45 Uhr

Ort: Talstraße, 04617 Rositz (Ortsteil Schelditz)

(Treffpunkt: Containeranlage der Pilot-Grundwasserreinigung Ecke Str. der Chemiearbeiter/Talstraße)

Teil 2 – Vertragsunterzeichnung im Kulturhaus Rositz

Zeit: Freitag, 16. Februar 2018, um 10:30 Uhr

Ort: Kulturhaus Rositz, Altenburger Straße 48b, 04617 Rositz

Hintergrund:

Die Kombination aus unterschiedlichen Ursachen und Zuständigkeiten sorgte für jahrelanges Ringen um eine rechtssichere Lösung.

Schadstoffe des ehemaligen Teerverarbeitungswerks Rositz haben sich über Jahrzehnte in mehreren Metern Tiefe im Boden befunden. Mit dem Grundwasserstrom wurden sie nach Schelditz verlagert und gelangen dort seit einigen Jahren infolge des Grundwasserwiederanstiegs in Kontakt mit der Bebauung und der Vorflut. Eine der wesentlichen Ursachen für den Grundwasserwiederanstieg ist dabei die sukzessive Einstellung des Braunkohlenbergbaus im Leipziger Südraum.

LMBV-Luftbild: Rositz - Betriebsgelände ehemals DEA und Blick auf Talstraße
LMBV-Luftbild: Rositz - Betriebsgelände ehemals DEA und Blick auf Talstraße

Zurück