SeeStadt Großräschen

Mit der schrittweisen Umsetzung des Masterplans Großräschen-Süd avanciert die Kommune nördlich des gleichnamigen Bergbaufolgegewässers zur SeeStadt. Im Umfeld der 2004 eröffneten IBA-Terrassen wird in den nächsten Jahren ein einzigartiges städtebauliches Ensemble entstehen, das seinesgleichen sucht. Am Nordufer des zu mehr als zwei Dritteln gefüllten Großräschener Sees, der voraussichtlich 2017 seinen Endwasserstand erreichen wird, entwickelt die Stadt eine Reihe außerordentlich ambitionierter Vorhaben, die dem alten, einst durch die Braunkohlenindustrie geprägten Stadtteil neue Urbanität verleihen wird.

Zu den herausragenden Projekten zählt die im Bau befindliche Wohnsiedlung „Alma“ im Westen des Areals, die an ihrer Ostflanke von der „Allee der Steine“ und der „Victoriahöhe“ begrenzt wird. Zu Füßen der Aussichtsplattform sollen angrenzend an eine Liegewiese Bade- und Bootsstege errichtet werden. Im nördlichen Hinterland der IBA-Terrassen entsteht neben dem schon betriebenen Seehotel und dem IBA-Studierhaus eine Ferienhausanlage. Östlich der das gesamte Areal erschließenden Seestraße wird nördlich der bereits errichteten Seesporthalle, an die sich im Süden der Stadthafen anschließt, das Wohnfeld Hafenkante gebaut. Diese Vorhaben sind ebenso Teil der geplanten Hafenstadt, wie die sich östlich daran angrenzenden Wohn- und Ferienwohngebieten. Im Rückraum einer direkt am Nordufer geplanten weiteren Ferienhausanlage befindet sich der Standort des Hafenhotels. Ganz im Osten wird der neue Stadtteil durch einen großzügigen, von einer weiträumigen Liegewiese gesäumten Badestrand abgerundet.