Südufer Berzdorfer See

Der südlich von Görlitz an der deutsch-polnischen Grenze liegende Berzdorfer See ist das östlichste Bergbaufolgegewässer in den neuen Bundesländern.

Aus dem Restloch des gleichnamigen, von 1946 bis 1997 betriebenen Tagebaus hervorgegangen, zählt der See zu den spektakulärsten neuen Tourismuszielen in den bergbaulich beanspruchten Regionen.

Von den zahlreichen rund um den See geplanten Freizeit- und Tourismusvorhaben sind die am Südufer am weitesten vorangeschritten. Am Hafen Tauchritz befindet sich das Hafengebäude als wichtiger Teil des künftigen Wassersportzentrums. Auf dem Gebiet der Gemeinde Schönau-Berzdorf wird eine Reihe unterschiedlicher touristischen Nutzungen entwickelt.

Dazu zählt neben dem Segelbootstützpunkt auch die „Blaue Lagune“, die sich bereits eines regen Zuspruchs von Badegästen erfreut. Im Hinterland der Lagune entstehen ein Camping- und Caravanplatz sowie weitere Beherbergungs- und Dienstleistungsangebote. Nördlich des Hafens eröffnet Mitte 2018 mit der „Insel der Sinne“ ein Vier-Sterne-Hotel, das neben seinen insgesamt 46 Zimmern mit Blick auf den See über ein Restaurant und einen großzügig gestalteten Wellnessbereich mit Panoramasauna verfügen wird.

Mit seiner außergewöhnlichen Lage im Oberlausitzer Bergland kann der Berzdorfer See unterschiedliche Tourismuspotenziale zu einer einzigarten Qualität vereinigen, die sowohl der aktiven als auch stillen Erholung dienen.