Wasserbehandlung mit Grubenwasserreinigungsanlagen

Folgende Grubenwasserreinigungsanlagen (GWRA) werden aktuell durch die LMBV in der Lausitz betrieben:

  1. GWRA Rainitza
  2. GWRA Pößnitz
  3. GWRA Brandenburger Tor

Der Betrieb der GWRA Lichterfeld wurde im September 2012 eingestellt.

In den „Wasserrechtlichen Erlaubnissen“ für den Betrieb von GWRA sind nicht nur die pH-Werte sondern auch andere Werte festgeschrieben. Diese beziehen sich u. a. auch auf den Parameter Eisen. Bei der GWRA Lichterfeld lagen beispielsweise die vorgegebenen Kontrollwerte bei 5 mg/l Gesamteisen und 2 mg/l gelöstes Eisen.

Folgende GWRA bzw. Wasserbehandlungsanlagen (WBA) sind in der Lausitz zumindest teilweise noch vorhanden:

  1. GWRA Burgneudorf (Neubau einer Dekanteranlage auf dem Gelände geplant)
  2. GWRA Raddusch
  3. GWRA Görlsdorf (Großteich)
  4. GWRA Vetschau - als WBA für Eisenretension wieder in Betrieb
  5. WBA des Kraftwerks Vetschau (Eichow) - in Nachnutzung
  6. GWRA Wüstenhain
  7. GWRA Reddern (Heideteiche)
  8. GWRA Schmiegelmühle

Die Eigentumsverhältnisse sind dabei sehr unterschiedlich. Die aktiven GWRA und die beiden GWRA, die die LMBV zur Zeit für eine Reaktivierung in Betracht zog(GWRA Burgneudorf und GWRA Vetschau), sind noch im Eigentum der LMBV. Die Anlage bei Vetschau wurde im Mai 2013 als WBA reaktiviert und ausgebaut. Darüber hinaus wurde die Eignung der ehemaligen Wasserbehandlungsanlage des Kraftwerks Vetschau bei Eichow geprüft. Diese war jedoch nicht im Eigentum der LMBV und musste zunächst aus Privatbesitz erworben werdne. Seit Mai 2014 sind die drei Becken der Anlage bei Eichow zum Eisenrückhalt in Betrieb. Stand: 11/2014