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EHS-Monodeponie Kostebrau

Die LMBV plant auf ihrem eigenen Betriebsgelände eine Deponie für Eisenhydroxidschlamm (EHS). ,,EHS-Monodeponie'' bedeutet, dass ausschließlich eisenhaltige Ablagerungen deponiert werden. Es handelt sich um eine Deponie der Klasse DK 1 – also nicht gefährliche Abfälle.

Hintergrund

Diese eisenhaltigen Ablagerungen werden aus Vorflutern und Wasserbehandlungsanlagen unserer Region geborgen, weil sie unter anderem zu einer Ockerfärbung führen. An verschiedenen Orten in der Lausitz gibt es zurzeit Bemuühungen und technische
Konzepte, um unsere Fließgewässer sauber zu halten. Dieses Projekt ist ein Teil der Lösung. Weil es EHS-Ablagerungen in großen Mengen aus dem Wasserkreislauf entnimmt. Aber weil wir wissen, dass es um lnfrastrukturvorhaben immer auch Diskussionen gibt, informieren wir an dieser Stelle über alles, was Sie interessieren könnte.

Warum dieser Standort?

Die LMBV hat im ersten Schritt einen sehr gut geeigneten Ort au sgewählt. Er befindet sich zwischen Kostebrau und Schipkau auf einem Gelände, das einigen von Ihnen noch als „Baggerfeld 116″ im früheren Tagebau Klettwitz bekannt sein wird. Die nächs-
te Wohnbebauung liegt in 900 Meter Entfernung, die meisten Siedlungen noch deutlich weiter entfernt. Die Eingriffe in Natur und
Landschaft sind gering. Der sicher abgedichtete Deponieboden wird sich mehrere Meter über dem Grundwasserendstand befinden, es gibt also keinen Kontakt zum Grundwasser. Auch das Landschaftsbild wird nicht verändert, weil die Umgebungshöhen nicht übe­ rschritten werden. Die in Frage stehende Fläche umfasst ca. 330 x 390 Meter. Die Zufahrt soll über die L 60 erfolgen. Es wird im Schnitt mit ca. 16 bis 20 Lkw pro Tag gerechnet.

Projektgebiet EHS-Deponie Kostebrau

PowerPoint-Präsentation

Lageplan EHS-Deponie (Vorschlag)

Wie ist der aktuelle Stand?

In einer Auftaktveranstaltung im Oktober 2021 hat die LMBV erstmals über das Vorhaben informiert. Auch die Medien haben bereits berichtet. Das Projekt soll ein gutes Beispiel für offene Kommunikation und gutes Miteinander werden. Inzwischen wurde ein lnge­nieurbüro aus der Region mit den Planungen beauftragt. Demnächst wird ein Projektbeirat ins Leben gerufen, der das Vorhaben begleitet. Um eine transparente Information und neutrale Moderation zu gewährleisten, haben wir die auf Bürgerbeteiligung spezia­ lisierte Agentur Füller & Krüger mit Sitz in Spremberg und Dresden gebunden. Sie wird unter anderem Bürgerforen und Infomärk­ te durchführen.

Was sind die nächsten Schritte?

Noch bevor das Genehmigungsverfahren beginnt, werden wir regelmäßig über die Planungsstände informieren. Dabei kann es um Verkehrsaufkommen, Lärm- und Staubminderung ebenso gehen wie um den Schutz des Grundwassers oder einzelne Planungs­ stände. Auch im Rahmen des Genehmigungsverfahrens sind weitere Schritte zur öffentlichen Beteiligung vorgesehen. Planung, Ge­
nehmigung und Deponieanlagenbau werden voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Wie und wo können Sie sich informieren?

Gern laden wir Sie zu Informationsveranstaltungen ein. Weil wir uns als LMBV als Teil dieser Region verstehen, hier dauerhaft Ar­ beits- und Ausbildungsplätze schaffen und mit Ihnen gemeinsam nach guten Lösungen suchen wollen. Hier finden Sie künftig aktu­ elle Informationen und Ansprechpartner zum Projekt.

Wenn Sie uns eine Mitteilung senden möchten oder eine Frage haben, nutzen Sie bitte dieses Formular:

*Pflichtfeld

Ihr Ansprechpartner

Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Abteilungen Planung Mitte
Knappenstraße 1
01968 Senftenberg
Tel.: +49 3573 84 – XXXX
Fax: +49 3573 84 – XXXX
E-Mail: ehs-deponie-kostebrau@lmbv.de