Baustelle zur Beräumung der Vetschauer Mühlenfließe gestartet – Fertigstellung bis Ende Mai 2014 anvisiert

2. Bauabschnitt wird begonnen

Senftenberg. Der 2. Bauabschnitt zur Ertüchtigung der Wasserbehandlungsanlage (GWRA) Vetschau nimmt Fahrt auf. Dazu fand am 02.12.2013 eine erste Bauanlaufberatung mit dem bauausführenden Unternehmen TDE Mitteldeutsche Bergbau Service GmbH bei der LMBV statt. Ende der 50. KW 2013 wird voraussichtlich die Baustelle vor Ort eingerichtet sein und dann die Arbeiten im Los 2 zur Entschlammung beginnen. Zunächst werden die Baustellenzufahrten und Zuwegungen angelegt bzw. ertüchtigt, ein Sedimentationsbecken errichtet und die Rohrleitungssysteme für die notwendigen Saug-/Spülbaggerarbeiten verlegt. (Archivfoto)

Als Zwischentermin für die Fertigstellung der Entschlammungsarbeiten (Los 2) für das NSG/FFH-Gebiet „Reptener Teiche“ ist mit der TDE GmbH der 31.03.2014 vertraglich vereinbart worden. Im Vorlauf dazu wird die Holzung/Beräumung (Los 1) durch die Fa. Rohrer Richter Technology GmbH Umwelt als Vorleistung erfolgt sein. Die durch den NABU Regionalverband Calau angezeigten, zusätzlichen Arbeiten wie z.B. der Verschluss des Dükers am Reudener Hauptgraben werden zum einen innerhalb der Maßnahme (Vetschauer Mühlenfließ 2.BA – Los 2) umgesetzt. Andere Ideen müssen noch diskutiert, geplant, genehmigt und dann ggf. im Anschluss mit dem WBVOC umgesetzt werden.

Zum Pumpbetrieb am Sommerbad, bezüglich der Anfrage zur Kapazitätserhöhung der Überleitung von eisenhaltigen Wasser über das NVMF in die GWRA Vetschau, besteht folgender Sachstand: Gemäß Wasserrechtlicher Erlaubnis ist im Mittel eine tägliche Wasserentnahme von 5.000 m³/d nicht zu überschreiten. Die Pumpstation ist mit zwei Söffel-O-Pumpen (Q= 360 m³/h je Pumpe) errichtet worden, um Redundanz-Leistung zu haben. Erst nach behördlicher Zustimmung könnte die maximale Förderleistung der Pumpstation abgerufen werden.

Vor Fertigstellung des 2.BA weist die LMBV darauf hin, dass für die zunehmenden Abflüsse aus dem Einzugsgebiet und den damit verbundenen erhöhten Eisenfrachten im Vetschauer Mühlenfließ der Wiesenteich als Retentionsraum aktuell möglich wäre, da er z.Zt. abgelassen ist. Die Eigentümerin hat nochmals gegenüber der LMBV ihre Zustimmung zur aktiven Einleitung aus dem Vetschauer Mühlenfließ über den rekonstruierten Überleiter in den Wiesenteich signalisiert.

Zurück