Unternehmen LMBV

Projektträgerin der Braunkohlesanierung

Hauptziel des Unternehmens ist die schnelle und wirtschaftliche Sanierung der stillgelegten Tagebaue und Veredlungsbetriebe als eine entscheidende Voraussetzung zur Nachnutzung dieser Standorte für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe, für Land- und Forstwirtschaft, den Naturschutz sowie für die touristische Nutzung.

Die Wiedernutzbarmachung der ehemaligen Betriebsflächen erfolgt gemäß den im Bundesberggesetz festgelegten Verpflichtungen. Die LMBV zeichnet als Bergbauunternehmen und Projektträgerin insbesondere verantwortlich für die Erreichung der in den Regionalplanungen der Länder definierten Sanierungsziele, die Herstellung der öffentlichen Sicherheit und die Vorbereitung der geplanten Nachnutzungen. Damit leistet die LMBV einen erheblichen Beitrag zur künftigen Entwicklung des Lausitzer und Mitteldeutschen Braunkohlereviers.

Das bundeseigene Unternehmen wird von einem Aufsichtsrat begleitet. Mit Gesellschafterbeschluss vom Jahr 2014 wurden die Vertreter der Anteilseigner für die aktuelle Amtsperiode bestellt: Dr. Ulrich Teichmann (BMF), Karin Kranzusch (BMF); Dr. Susanne Lottermoser (BMUB); Dr. Peer Hoth (BMWi) und Barbara Fichte (IHK Cottbus) und Stephan Enzmann (IG BCE). Mit Ausscheiden von S. Enzmann wurde zum 24.02.2016 Oliver Heinrich (IG BCE) zum Mitglied des Gremiums berufen.

Derzeitiger Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Dr. Ulrich Teichmann; Stellvertretender Vorsitzender ist Olaf Gunder.

Die Vertreter der Arbeitnehmer wurden von der Belegschaft 2014 neu gewählt: Olaf Gunder, Dietmar Stein und Volkmar Wagner (alle LMBV). Mit Eintreten in die Ruhephase der Altersteilzeit schied Dietmar Stein 2015 aus dem Rat aus. Dafür wurde die Betriebsrätin Anke Thäle zum 01.08.2015 von der Arbeitnehmerseite in das Aufsichtsgremium entsandt.

Stand: 06/2016