Groitzscher Dreieck: Sanierter Tagebaubereich wechselte den Besitzer

Leipzig. Am 29. Oktober 2008 wurde der im sächsischen Teil durch die LMBV sanierte Kippenbereich im ehemaligen Tagebau Groitzscher Dreieck an die MIBRAG übergeben. Somit ist nun die Voraussetzung für das Wiederanfahren des stillgelegten Abbaufeldes Groitzscher Dreieck im Tagebau Vereinigtes Schleenhain nach 2025 geschaffen. Gleichzeitig übernimmt die MIBRAG damit auch die Verantwortung für die spätere Planung und Realisierung der zukünftigen Bergbaufolgelandschaft. Zwischen beiden Unternehmen existiert bereits seit Beginn der 90er Jahre eine enge Zusammenarbeit. So hatte die MIBRAG unter anderem den Tagebau Zwenkau einige Jahre bis zu seiner Endstellung von der LMBV gepachtet und zur Kohleversorgung des Kraftwerkes Lippendorf mit eingesetzt. Auch bei der Flutung der Restlöcher im Südraum von Leipzig hat sich das Zusammenwirken beider Firmen bewährt. Die MIBRAG lieferte über eine Ringleitung beispielsweise Sümpfungswasser zur Flutung einiger LMBV-Bergbaufolgegewässer. Weitere Informationen zum Vorhaben im Abbaufeld Groitzscher Dreieck sind gegebenfalls über die MIBRAG-Pressestelle zu erhalten.

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