Holzungsarbeiten vom Ponton auf und Ufersicherung an dem Geiseltalsee im Auftrag der LMBV

Braunsbedra. Auf dem Geiseltalsee schwimmt zu Zeit ein extra angefertigter, motorbetriebener Schwimmponton. Von ihm aus sind Arbeiter einer Firma im Auftrag der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) damit beschäftigt, die aus dem Wasser ragenden Bäume zu kürzen. "Notwendig ist dies vor allem aus Gründen der Gefahrenabwehr bei einer späteren Nutzung des Sees", erklärte der zuständige Oberförster der LMBV, Uwe Häfker gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung. 2009 seien vom Bergamt des Landes Sicherheitsauflagen erteilt worden, die die Beseitigung der aus dem Wasser ragenden Baumkronen fordern. Damit soll künftig gewährleistet werden, dass Boote nicht auf Hindernisse stoßen oder hängen bleiben. Der Wasserpegel wird bis zur vollständigen Flutung noch einmal um circa vier Meter ansteigen. Auf dem See sei bis vor kurzem noch eine dicke Eisschicht gewesen, die eine Befahrung verhindert habe. Der lange Winter habe hier für eine Verzögerung der Arbeiten gesorgt, die normalerweise vor Beginn der Vogelbrutzeit beendet sein müssten. "Wir bekamen daher eine Sondergenehmigung von der Oberen Naturschutzbehörde, um bis Ende des Monats die notwendigen Arbeiten zu erledigen", betonte Oberförster Häfker. Bei den noch frischen Temperaturen und teilweise auch deutlichem Wellengang auf dem See sind die Arbeiten nicht leicht. Der Baumbeschnitt erfolgt direkt über der Wasseroberfläche mit Motorkettensägen, deren Sägeblatt an einer Teleskopstange befestigt ist. Parallel erfolgt momentan auch die Ufersicherung an der Südseite des Sees nahe des zukünftigen Braunsbedraer Hafens. Mehrere Bagger verteilen Steinmaterial, das regelmäßig von Lkw angefahren wird. Zusätzlich hatten bereits im Februar in Stöbnitz an der Zufahrtsstraße zum künftigen Campingplatz umfangreiche Baumfällarbeiten stattgefunden, um die steile Böschung zu sichern, informierte Oberförster Häfker. Quellen: MZ; LMBV

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