Lösungen im Kampf gegen die braune Spree – Eine erste kurze vorläufige Zwischenbilanz des MWE (LMBV-Video)

Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers informierte sich über Arbeitsfortschritt

Senftenberg/Schlabendorf. Vor der Sitzung der Landesregierung im Rahmen von „Kabinett vor Ort“ hat sich Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers über den Einsatz des Bekalkungsschiffes auf dem Schlabendorfer See informiert. Der Einsatz des Schiffes gehört zu den zahlreichen Sofortmaßnahmen im Rahmen des 10-Punkteprogramms „Saubere Spree“, das umgesetzt wird, um die Eisenbelastungen der Lausitzer Gewässer zu senken.

Christoffers nannte als Maßnahmen im Raum Schlabendorf beispielhaft die 12,5 km Beräumung von Abschnitten der Wudritz und der Ragower Kahnfahrt, die Behandlung des Lichtenauer Sees sowie die Errichtung einer Wasserbehandlungsanlage am Lorenzgraben. Gegenwärtig erfolgt auch die sogeannte „Inlake-Behandlung“ des Schlabendorfer Sees.

Durch die Inlake-Behandlung im Lichtenauer See kann das Wasser mit einem pH-Wert von ca. 7 und Eisengesamtwerten von ca. 1 mg/l in die Vorflut abgeleitet werden. Des Weiteren sind seit Anfang Juli 2013 die Werte für Eisen gesamt im Vetschauer Mühlenfließ unterhalb der GWRA kleiner als im Zulauf. Die Werte unterhalb der GWRA liegen bei < 2,5 mg/l. Allerdings tragen dazu neben der Reinigungsleistung der Anlage gegenwärtig auch die in den Sommermonaten geringere Abflussmenge aus dem Gebiet sowie die wärmeren Temperaturen bei. Quelle: PM des MWE vom 17.09.2013

Link zum LMBV-Video bei YouTube

Zurück