Verkehrsfreigabe Kreisstraße K 7128 am 18.08.2005 um 13.00 Uhr in Radensdorf

Mit der Rekonstruktion der Kreisstraße K 7128 von der Ortslage Radensdorf bis zum Kno-tenpunkt der Landesstraße L 52 westlich der Stadt Drebkau konnte der durch langjährig bergbaulich bedingte Transportfahrten stark geschädigte Straßenabschnitt wieder hergestellt werden. In einjähriger (einschließlich zweimonatiger Winterpause) Bauzeit wurde der bituminöse Ausbau dieses rund 2 km langen Abschnittes im kombinierten Hoch- und Vollausbau durch die Straßen- und Tiefbau Welzow GmbH ausgeführt. Unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher Belange wurden zwei Straßendurchlässe, einer davon mit Otterberme, errichtet, sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen entsprechend des Landschaftspflegerischen Begleitplanes realisiert. Die Herstellung von Entwässerungssystemen, Grundstückszufahrten, Banketten, Verkehrsleiteinrichtungen und eines Fahrgastunterstandes (Buswartehäuschen) komplettierten das Leistungsbild.

Unter Projektträgerschaft der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH kamen seit Anfang August 2004 u.a. auch zwölf Arbeitnehmer nach SGB III §272ff. zweckgebunden zum Einsatz. Finanziert wurde die Maßnahme nach § 4 VA III Braunkohlesanierung durch das Land Brandenburg und Drittmittel (Eigenanteile) des Landkreises Spree-Neiße als Baulastträger. Einschließlich aller baubegleitenden und bauüberwachenden und archäologischen Leistungen sind insgesamt ca. eine Dreiviertel Millionen Euro für das Bauvorhaben bereitgestellt worden.

Der Ausbau des Straßensystems dient nicht nur der Verbesserung der Infrastruktur und ergänzt die bereits in Vorjahren erfolgte Sanierung der K 7128 von Radensdorf bis Greifenhain (Anbindung L 522), sondern wertet die Gemeinde weiter auf.

Ein Dank gilt ausdrücklich den Radensdorfer Bürgerinnen und Bürgern, besonders aber den unmittelbar betroffenen Anwohnern für das Verständnis für die im Rahmen der Bauarbeiten aufgetretenen Behinderungen und Einschränkungen, die nun ein Ende haben.

Zurück