LMBV: Hinweis auf Bergbaugebiet - Parkplatz am Raßnitzer See vor der neu errichteten Brücke noch durch Schranke gesperrt

Bis zum Zeitpunkt des Erreichens der öffentlichen Sicherheit sind Bereiche an Bergbaufolgeseen durch Verbotsschilder gekennzeichnet

Leipzig/Raßnitz. Der Raßnitzer sowie der Wallendorfer See wurden von der LMBV im Jahr 2003 an den Zweckverband Saale-Elster-Luppe-Aue verkauft. Aufgrund der Auflösung des Zweckverbandes sind diese Flächen auf die Gemeinde Schkopau übergegangen.

Alle Flächen des Raßnitzer sowie auch des Wallendorfer Sees  stehen noch unter der bergrechtlichen Verantwortung der LMBV. Die berg- und wasserrechtlichen Sanierungsaufgaben der LMBV haben Vorrang vor der Nutzung des Sees durch Dritte und dürfen nicht beeinträchtigt werden. Die Anordnungen der Bergbehörde müssen befolgt werden. Der wasserrechtliche Planfeststellungsbeschluss steht noch aus.

Mit dem Frühling bzw. den wärmeren Temperaturen werden die Sanierungsgebiete der LMBV wieder vermehrt als Anziehungspunkte für Wanderer, Fahrradfahrer, Badelustige  u.a. genutzt. Auch wenn die Konturen der neuen Landschaft und das aufsteigende Wasser als Idylle empfunden werden - die Sanierung ist mitunter noch nicht abgeschlossen und insbesondere dort, wo sich Tagebaue noch in Flutung befinden, sind Gefahren nicht ausgeschlossen. Bis zum Zeitpunkt des Erreichens der öffentlichen Sicherheit sind diese Bereiche durch Verbotsschilder (Betreten verboten - Lebensgefahr) gekennzeichnet.

Demzufolge weist das Flächenmanagement der LMBV darauf hin, dass aus Sicherheitsgründen auch die entstandenen Parkplatzflächen am Raßnitzer See noch durch eine Schranke abgesperrt sind. Die LMBV bittet, diese Sicherheitsvorkehrungen zwingend zu beachten!

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